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  Claudia schrieb am 16. Dec. 2014 - 01:40, Niddatal
  Liebe Mama Dominik,

ich las heute Ihre berührenden Worte zum 8. Jahresgedenktag für Dominik.

Ich kann Ihnen versichern, dass feinfühlige Menschen Ihren Schmerz wahrnehmen, denn er steht in Ihrem Gesicht geschrieben. Doch Ihr Gegenüber ist sich oft nicht sicher – wie er Ihnen gegenüber treten soll, findet nicht die richtigen Worte, um das Unaussprechliche angemessen und in der richtigen Weise zu benennen. Darf er sie umarmen, ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, reißt er Wunden auf, die zu Tränen führen und den Schmerz auf der Stelle so präsent machen und Sie in einen Zustand versetzen, der Sie den Rest des Tages leiden lässt ? Ich stehe auf der anderen Seite und frage mich all das – seien Sie gewiss, die meisten Menschen nehmen sehr wohl wahr, wie es Ihnen wirklich geht, sie wissen, dass der Schmerz von nun an bleibt. Da ist lediglich eine unsichtbare Barriere, die wohl mit unserer deutschen Mentalität zusammen hängt, mit der Angst, Nähe und Menschlichkeit könne falsch gedeutet werden. Eine Barriere, die Menschen unsichtbar voneinander trennt. Doch würde sie desöfteren überschritten werden, so wäre viel mehr gegenseitiges Verständnis, Liebe, Zuneigung und Wärme unter den Menschen zu spüren, die sich gegenseitig Halt geben könnten.

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie zumindest von dem Gefühl befreit werden, zu glauben, die meisten Menschen gingen über solch einschneidende Schicksalsschläge, wie den Verlust eines geliebten Menschen hinweg, als seien sie Ereignisse, die man abhaken könnte, weil eine gewisse Zeit ins Land gezogen ist! Der Schmerz um den Verlust von nahe stehenden Menschen, die immer wiederkehrenden Fragen im Kopf „was wäre wenn…“ – die niemals enden wollen, all das begleitet einen jeden von uns, bis ins eigene Grab. Es gibt keine Antworten, auch wenn man noch so sehr darum bittet. Sie sind in dieser Situation nicht allein. Vielleicht gibt Ihnen das ein oder andere geschriebene Wort von Anteilnehmenden ein wenig Kraft.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie weiterhin die Kraft, die Sie im Alltag brauchen, um weiterleben zu können.
Claudia
 
  Andreas Jung schrieb am 15. Dec. 2014 - 19:52, Bad Vilbel
  Liebe Mutter von Dominik, seit ich meine schwer kranke über alles geliebte Mutter verloren habe, geht mir so etwas sehr, sehr, na. Sie lag die letzten 5 Jahre im Wachkomma und  ist seit Mai erlöst. Sie lebt in meinem Herzen weiter, so wie Ihr geliebter Sohn immer in Ihren Herzen weiterleben wird. In Gedanken bei Ihnen und viel Kraft für das neue Jahr.
 
  Dieter und Brigitte schrieb am 15. Dec. 2014 - 18:34, Minden
  Liebe Familie von Dominik.

Trauer kann man nicht sehen,
nicht hören, kann sie nur fühlen.
Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse.
Man möchte diesen Nebel packen und fortschieben,
aber die Hand fast ins Leere.
(Verfasser uns unbekannt)

Stille mitfühlende Grüsse von Brigitte und Dieter mit *Marco* tief im Herzen und immer dabei.

 
  Lisa schrieb am 15. Dec. 2014 - 13:42, Worms
  Liebe Familie Kuntz, zum Gedenktag von ihrem lieben Dominik wünsche ich ihnen weiterhin viel Kraft.
Wie heißt es so schön:
Für die Welt warst du nur irgend Jemand,
doch für mich bist du die ganze Welt*
Einen lieben Gruß und eine gesegnete Weihnachten
Lisa mit Karl-Heinz und auch mit all meinen anderen lieben Engel immer ganz tief in meinem Herzen bei mir*
 
  BRigitte schrieb am 15. Dec. 2014 - 08:17, Kottengrün
  In jeder Träne lebt ein Tropfen Erinnerung
und mit ihr ein Licht,
das weiterlebt!

Stiller Gruß!
Brigitte mit Kathrin tief im Herzen